Der TriggerTracker ist Dein gelenkschonender Fingerersatz. Du kannst damit also alle Körpergewebe bearbeiten, die Du auch mit Deinen Fingern behandeln würdest.
Ich habe den TriggerTracker für die Behandlung von myo-(=muskulär-)faszialen Störungen entwickelt. Als Faszien bezeichnet man das weißliche Bindegewebe, das Muskeln, Knochen, Organe, Blutgefäße und Nerven umhüllt, durchzieht und miteinander verbindet.
Im faszialen Gewebe findet man die höchste Dichte verschiedenster Nervenrezeptoren. Faszien bilden in ihrer Summe das größte Sinnesorgan des menschlichen Körpers und sie sind somit auch maßgeblich an der Schmerzwahrnehmung beteiligt.
Zu Störungen im körperumspannenden Fasziennetzwerk kann es zum Beispiel durch Verletzungen, Überlastungen und Gelenkfehlstellungen kommen. Es entsteht zunächst ein lokales Bewegungsdefizit, das zu Verhärtungen und einem Elastizitätsverlust der Faszien führt. Das kann Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu Folge haben.
Neben flächigen Schmerzen (die mit dem großen Behandlungskopf durch Ausstreichungen mit leichtem Druck behandelt werden können) werden von Patienten am häufigsten punkt- und strangförmige Schmerzareale beschrieben.
Verhärtete Gewebeschichten lassen sich am besten durch langsam einwirkende mechanische Kräfte verformen. Durch Deine Behandlung werden sie dehnbarer, widerstandsfähiger und weniger schmerzempfindlich.
Also lass Dir Zeit!
Punktförmige Schmerzareale (Triggerpunkte) kannst Du mit lang anhaltendem Druck behandeln. Mit einem der beiden Behandlungsköpfe des TriggerTrackers wird kräftiger vertikaler Druck auf den Schmerzpunkt ausgeübt und so lange gehalten, bis der Schmerz verschwindet. Das dauert in der Regel ein bis zwei Minuten.
Strangförmige Schmerzareale (fasziale Distorsionen) kannst Du durch Bewegung eines der Behandlungsköpfe durch das Gewebe behandeln. Am Beginn des Strangs wird Tiefendruck bis zum Bewegungsstop ausgeübt. Der Behandlungskopf wird dann mit anhaltendem Druck im 45°- Winkel und einer vor ihm entstehenden „Bugwelle“ langsam längs durch den Gewebestrang bewegt. Eine einmalige Wiederholung ist ausreichend.
Das durch Deine Behandlung neu gewonnene Bewegungsausmaß kannst Du jetzt mit Deinen Patient*innen aktiv üben.
Gratuliere!
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